Tischlerei G Grundstücksgröße: 5270 m2 Nutzfläche: 2250 m2 Planungszeit: 2013 - 2015 Bauzeit: 14 Monate

Energieeffizientes Haus

Nachwachsende Rohstoffe, die noch dazu im Betrieb als Abschnitt anfallen, werden zu Pellet´s gepresst und in einem modernen, zweistufigen Brennraum, mit sehr hohem Wirkungsgrad zur Wärmeerzeugung verwendet. Die Frischluft wird über einen Wärmetauscher vorgewärmt und somit werden Lüftungswärmeverluste minimiert. Aufgrund des hohen Anteils an erdberührter Fläche wird durch die vorhandene Erdwärme die Auskühlung verlangsamt und dadurch die Energieeffizienz gesteigert. Im Sommer wird durch den großen Anteil an speicherwirksamer Masse ein technisches Kühlsystem im Büro vermieden. Quer- und Nachtlüftung zur Kühlung reichen aus, um auch im Hochsommer ein angenehmes Arbeitsklima zu erhalten. Zur Reduzierung des Stromverbrauchs auf das Notwenige wurden im gesamten Gebäude hocheffiziente LED Beleuchtungen verbaut. Die Errichtung einer Photovoltaik Anlage (am Dach des Gebäudes) ist geplant. Die Bemessung dieser PV Anlage ist entsprechend dem Eigenverbrauch dimensioniert und deshalb kostenoptimiert. Das technische Potential einer PV Anlage auf der restlichen Dachfläche kann in einem weiteren Ausbauschritt ein "Nearly Zero Energie Building" ermöglichen.

Erhöhte Raumluftqualität

Die Maschinenhalle und die Handwerkstatt werden durch eine Frischluftanlage versorgt, um das Arbeitsklima so angenehm wie möglich zu gestalten und Ermüdungserscheinungen aufgrund von Sauerstoffmangel zu vermeiden. Dies erhöht die Sicherheit am Arbeitsplatz und schützt so mehrfach die Gesundheit.

Tageslichtanteil optimiert

Im Bürobereich wurden außenliegende, lichtlenkende, mikroperforierte Jalousien verwendet, die eine optimale Beschattung garantieren, aber auch eine Tageslichtnutzung und Durchsicht in den Freiraum ermöglichen. In der Maschinenhalle wird ein sehr hoher Tageslichtquotient durch die Verwendung folgender Elemente gewährleistet: Oberlichtverglasungen, Fensterbänder und der Anordnung eines kleinen Atriums mit Bonsai Baum. Eine Querdurchlüftung zur Nachtkühlung ist unkompliziert und ohne aufwendige Haustechnik möglich. Auch die Handwerkstatt, jener Bereich wo die Werkstücke zusammengebaut und fertiggestellt werden, ist großflächig verglast und stellt so einen großzügigen Innen/Außenbezug her.

Optimierte Raumakustik und

Schutz voR Umgebungslärm

Schränke mit Stoffbespannung wurden in den Bürobereichen eingesetzt, um eine optimale Raumakustik zu erreichen. In der Maschinenhalle wurde der akustische Komfort durch schallabsorbierende, nicht brennbare Schaumstoffplatten an der Decke hergestellt. Diese Maßnahme ist für die extrem niedrige Schallemmision der Umgebung entscheidend. In der Handwerkstatt wurde der Ortbetondecke bereits beim Betonieren Heratekta eingelegt, um die akustische Qualität der Arbeitsstätte und damit auch den Komfort zu maximieren.

Ehrenbachgasse 37a

A-6370 Kitzbühel

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